Mit dem Rad zur Arbeit

Seit ich mir Anfang Mai ein neues Fahrrad (nein, kein E-Bike) gekauft habe, fahre ich immer mehr auch alltägliche Strecken damit. Nach dem ich 4 Jahre so gut wie gar nicht auf dem Drahtesel gesessen bin, musste ich mich erst wieder an längere Strecken gewöhnen. Die anfänglichen Probleme mit den Handgelenken werden auch immer besser.

So habe ich es mir heute Morgen bei schönstem Sonnenschein nicht nehmen lassen, mit dem Rad erst zum Arzt (Vorsorge) und anschließend zur Arbeit zu radeln.

Am See habe ich eine kurze Rast gemacht und den Ausblick genossen:

20160707_082904

Im Wildpark

Im Wildpark gab es viele Vögel. Neben der bereits gezeigten Goldammer auch Buchfinken und, wie fast überall, Haussperlinge, besser bekannt als Spatzen.

Zebrafinken sieht man selten, da sie ausschließlich in Australien und den kleinen Sunda-Inseln vorkommen. Daher sind die Bilder der Zebrafinken leider nicht von freilebenden Vögeln.

Die Goldammer

Wie im Beitrag zuvor schon erwähnt, war am Luchsgehege des Wildparks nicht viel los und deshalb habe ich meinen Augenmerk auf die vielen Vögel gelegt, die sich das freiverfügbare Futter im Kaninchengehege zu Nutze machten.

So habe ich zum ersten Mal eine Goldammer gesehen und fotografiert:

IMG_9417_small

IMG_9414_small

Beim Sichten der Fotos hatte ich erst ein wenig gerätselt um was für einen Vogel es sich handeln könnte. Doch mit Hilfe eines Bestimmungsbuches konnte ich diesen schnell ausfindig machen.

Aufgrund des leuchtend gelben Kopfes und des zimtbraunen Bürzels müsste es sich hierbei um ein Männchen im Prachtkleid handeln. Die Weibchen sind deutlich schlichter gefärbt.

Entlang der Nette

Bei einem Spaziergang entlang der Nette konnten wir viele verschiedene Vögel und Wassertiere beobachten. Leider sind manche sehr flink oder kamerascheu, so dass ich die Bachstelzen, Rotkehlchen und Mönchsgrasmücken leider nicht passabel erwischt habe.

Dafür zeige ich euch einen Graureiher, den ihr sicherlich alle kennt, besonders wenn ihr einen Teich zu Hause habt oder hattet. Als ich noch ein Kind war hatten wir auch einen Teich und ich erinnere mich noch daran, dass immer wieder Fische in unserem Teich fehlten. Daher ist er im Garten nicht unbedingt ein gern gesehener Gast.

Besonders schön finde ich die Gebirgstelze, die der Schafstelze sehr ähnelt. Stelzen wippen immer mit dem Schwänzchen was ich sehr niedlich finde.

Zu guter Letzt habe ich noch eine Nutria, auch Biberratte genannt, in der Farbvariante „gold“. War sie doch ursprünglich in Südamerika beheimatet, findet man sie mittlerweile in weiten Teilen Nordamerikas und Eurasiens, so auch in Deutschland. Dass sie hier beheimatet ist, hat sie auf der einen Seite der bewussten Auswilderung zu verdanken, auf der anderen Seite konnten einige Tiere fliehen als der Pelzmarkt im 20. Jahrhundert zusammengebrochen ist. Aufgrund der Pelzzucht treten auch andere Farben als das eigentlich typische rötliche braun auf. Sehr markant sind auch die meist orange gefärbten großen Zähne, die man auf meinem Bild leider nicht sieht.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nutria

Quuuaaaak

Bislang bin ich noch nicht dazu gekommen, die Bilder aus den Rieselfeldern zu bearbeiten. Also habe  ich den freien Tag heute genutzt um die Frösche korrekt in Szene zu setzen.

Ich denke es handelt sich hierbei um den sogenannten „kleinen Wasserfrosch“, aber 100% sicher bin ich mir nicht.

Auf Krawall gebürstet

IMG_6216

Dieser hübsche Vertreter eines Höckerschwanes war Ende März ganz schön auf Krawall gebürstet. Er kann absolut keine Radfahrer leiden und hat fast jeden, der mit einem Drahtesel vorbei kam, aggressiv angegriffen. Zum Glück waren wir nur zu Fuß. Mulmig war mir aber dennoch, weil ich knapp daneben stand, als er einen Radfahrer angriff. Im ersten Moment war er noch im Wasser und drohte massiv, im nächsten Moment ist er auch schon losgepest. So ein Schwan ist ganz schön goß wenn er sich erstmal aufplustert. Mit einer Größe von bis zu 1,60m und ca. 13 kg Gewicht ist der Höckerschwan nicht nur der größte hier lebende Wasservogel sondern zählt zu den schwersten flugfähigen Vögeln in Mitteleuropa. Vor lauter Schreck habe ich leider keine Fotos gemacht, ich habe mich lieber in Sicherheit gebracht und das Ganze aus der Ferne beobachtet. Es ist aber ein bekanntes Problem dort, viele Passanten warnten sogar vor dem Schwan.

Um ihn nicht noch mehr zu verärgern, habe ich ihn nicht weiter fotografiert. Darum habe ich nur leider ein brauchbares Foto. Nicht, dass er auch noch einen Hass auf Fotografen bekommt.